Drayton Manor

Im April 2008 war es endlich soweit: ich war auf dem Weg zu dem Park, den ich schon jahrelang besuchen wollte - Alton Towers. Und weil wir uns drei Tage Zeit nahmen, haben wir uns einfach entschlossen, am ersten Tag Drayton Manor zu besuchen. Ich schaute auf die Homepage des Parks und wusste, was ich fahren muss.

G-Force, eine Stahlachterbahn vom Typ HBX 2000 des deutschen Herstellers Maurer Söhne. Das besondere dieser Bahn ist, dass sie keine Schulterbügel hat, aber trotzdem drei Überschlagelemente und dass sie vom Bahnhof aus erst einmal kopfüber langsam (der sog. Lift) hochgezogen wird. G-Force erreicht auf ihrer Fahrt eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h und eine Spitzenbelastung von 4,3 G.

Eine Pflicht war aber Shockwave von Intamin, der einzige stand-up-coaster in Europa - in der ersten Reihe angenehm zu fahren. Im Stehen kann man hier durch vier Überschlagelemente fahren - eine ganz neue Erfahrung. Maelstrom war dann für mich nur zum Zuschauen, weil mich das hohe Schaukeln schon von aussen nervös machte.

Aber Apocalypse musste ich mir noch antun - der Reiz war einfach zu gross. Dieser stand-up Tower Drop bringt euch im 15°-Winkel nach vorne geneigt auf eine Höhe von 54 Metern, um dann auszuklinken und nach unten zu fallen - und das ganze im Stehen. Es gibt übrigens drei Möglichkeiten zu fahren: neben der sitzenden Position wie in einem normalen Freefall Tower kann man das ganze im Stehen mit oder auch ohne Standboden unter den Füssen geniessen.

Zur Erholung gab es dann Excalibur, eine schön thematisierte Bootsfahrt. Und auf dem weiteren Weg durch den Park sah ich vor dem Fahrgeschäft Drunken Barrell eine junge Dame, die mich irgendwie an Bayern und das Oktoberfest erinnerte.

Ein kleiner Nachtrag: Zwei Jahre hat es gedauert, bis mich mein Weg wieder nach England geführt hat. Und dieses mal habe ich vor Maelstrom nicht gekniffen. Achja, und von Shockwave habe ich ein neues Bild mitgebracht.