Natürlich war ich als Hamburger schon oft im Hansa-Park, da er ja gleich vor der Haustür ist. Es ist ein kleiner, sauberer Park mit günstigen Preisen und unterschiedlichen Attraktionen für jung und alt. Ich hatte ihn immer als kleinen Bruder des Heide-Parks betrachtet - vor allem wegen der für mich attraktiveren Fahrgeschäfte im Heide-Park. Das änderte sich spätestens 2009 mit der Eröffnung des "Fluch von Novgorod", einer Stahl-Achterbahn vom Modell Eurofighter, wie sie sonst in keinem deutschen Freizeitpark steht.
Das besondere dieser Bahn ist ein Katapultstart im Dunkeln in 1,4 Sekunden von ca. 20 km/h auf 100 km/h und der Abschluss, bei dem der Wagen - wiederum im Dunkeln - senkrecht hochgezogen wird, bevor er im 97°-Winkel (also etwas mehr als senkrecht) nach unten stürzt.
Schon seit 1980 gibt es dort auch Nessie, eine Stahlachterbahn von dem berühmten Hersteller Schwarzkopf - damals die erste stationäre Achterbahn mit einem Looping. Das besondere im Hansa-Park ist auch, dass die Schienen der zweiten Achterbahn Rasender Roland durch den Looping von Nessie führen.
Seit 2008 steht die Glocke im Hansa-Park, seinerzeit übernommen aus dem Wiener Prater. Es handelt sich dabei um eine Art Schaukel, bei der man rund um den Klöppel im Inneren der Glocke sitzt.
Gerne fahre ich auch den dortigen Power Tower Monte-Zuma, der seit 2000 im Themenbereich Mexiko steht und den Sturmvogel.