Bobbejaanland

Am Tag nach meinem Besuch im Toverland im Juni 2006 bin ich weiter nach Belgien ins Bobbejaanland gefahren. Benannt ist der Park übrigens nach dem belgischen Sänger und Entertainer Bobbejaan Schoepen, der den Park schon 1961 erbaut hatte.

Auch dort gab es ein Fahrgeschäft, das mich schon aus der Ferne reizte, nämlich der Fly Away, der inzwischen leider geschlossen ist. Eigentlich ist er vergleichbar mit dem Enterprise (oder El Sol aus dem Heidepark), aber hier liegt man in den Gondeln und dreht sich mit dem Kopf voraus um die Flugachse. Wem die Fahrt im Enterprise gefällt, der wird den Fly Away auch mögen, da das Gefühl hier natürlich noch intensiver ist. Ich bin zweimal hintereinander gefahren ... nach der ersten Fahrt gab es eine kleine Zwangspause, weil zunächst eine Gondel und der Boden abgespritzt werden musste.

Neben dem Fly Away stand der Giant Frisbee Sledge Hammer - für mich nur für Fotozwecke, was ich danach zumindest halb bereut habe. Aber meine Höhenangst hat da noch gewonnen.

Nicht so beim nächsten Fahrgeschäft, von dem ich vorher gar nichts wusste: Typhoon - eine Stahlachterbahn vom inzwischen weit verbreiteten Typ Eurofighter des Herstellers Gerstlauer. Bei allen diesen Bahnen wird man senkrecht im 90°-Winkel hochgezogen, bevor man im 97°-Winkel nach unten stürzt. Fünf Inversionen bzw. Überschlagelemente folgen beim Typhoon, der bis zu 80 km/ schnell ist und eine Spitzenbelastung von 5 G erreicht. Nach einem halbstündigen Kampf mit mir selbst entschloss ich mich, die erste Fahrt in der zweiten Reihe zu machen und war begeistert. Zwei weitere Fahrten in der ersten Reihe folgten dann.

Was dann noch blieb, war der Dreamcatcher - ein Suspended Coaster von Vekoma, der während der Fahrt auch zur Seite schwingt. Der Fahrtablauf sieht von aussen interessant aus. Leider hielt er für mich nicht ganz so das, was er versprach. Wegen der seitwärts schwingenden Konstruktion muss man auf Loopings verzichten und ab und zu leichte Schläge einstecken.