Drayton Manor

Im Juli 2013 war es wieder soweit, dass ich auf dem Weg vom THORPE PARK nach Alton Towers auch Drayton Manor besucht habe. Anders als bei meinen vorherigen Besuchen war ich diesmal eher enttäuscht - vor allem was die Sauberkeit des Parks und das Verhalten der anderen Besucher in Bezug auf Drängeln und Schieben angeht.

Meine erste Fahrt war auf G-Force, einer Stahlachterbahn vom Typ HBX 2000 des deutschen Herstellers Maurer Söhne. Das besondere dieser Bahn ist, dass sie keine Schulterbügel hat, aber trotzdem drei Überschlagelemente und dass sie vom Bahnhof aus erst einmal kopfüber langsam (der sog. Lift) hochgezogen wird. G-Force erreicht auf ihrer Fahrt eine Geschwindigkeit von bis zu 70 km/h und eine Spitzenbelastung von 4,3 G.

Immer wieder ein Erlebnis ist Shockwave von Intamin (diesmal mit neu lackierten Zügen), weil es der einzige stand-up-coaster in Europa ist. Im Stehen kann man hier durch vier Überschlagelemente fahren - eine Erfahrung, die jeder machen sollte. Hier wusste ich aus den vergangenen Besuchen, dass die Fahrt in der ersten Reihe am angenehmsten ist, weil man dort die ausgeteilten Schläge nicht so spürt.

Bei Maelstrom kann man hohes Schaukeln mit Blick nach aussen erfahren. Apocalypse bin ich diesmal nur auf einer Seite - nämlich sitzend - gefahren. Auf den anderen beiden Seiten kann man diesen stand-up Tower Drop im Stehen und im 15°-Winkel nach vorne geneigt fahren - mit oder auch ohne Standboden unter den Füssen.

Bei meinen letzten Besuchen habe ich Pandemonium noch links liegen gelassen, aber dieses mal wollte ich mir die Fahrt in dem Fahrgeschäft vom Typ Ranger mit bodenlosen Gondeln antun. Sowohl vom Design als auch von der Fahrt gefällt mir Pandemonium besser als die anderen Ranger - auch wenn das Erlebnis, verglichen mit dem Rest auf meiner Tour, weit entfernt von einem Highlight war.

Auf dem weiteren Weg durch den Park sah ich vor dem Fahrgeschäft Drunken Barrell wieder diese junge Dame, die mich irgendwie an Bayern und das Oktoberfest erinnerte. Und innen kann man sogar einzelne Fahnen von deutschen Bundesländern sehen.